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Verantwortung für etwa 900 Mitarbeiter bei Siemens Belgien
Sein Beruf als Zivilingenieur führte Willy Berger in den sechziger Jahren in den Kongo
Es war kein Deutscher, sondern ein Belgier, des es Mitte der achtziger Jahre als technischer Direktor an die Spitze der Betriebsstätte des deutschen Elektrogiganten Siemens in Brüssel respektive Huizingen, unweit von Halle/Beersel, schaffte: Willy Berger, Jahrgang 1935, aus Bütgenbach, wo er die Grundschule besuchte und die letzten Kriegsjahre hautnah erlebte.

Dem Abitur an der Bischöflichen Schule in St.Vith im Jahre 1956 folgte ein Spezialjahr Mathematik in Carlsbourg. An der Universität Löwen absolvierte Willy Berger alsdann ein Studium als Zivilingenieur, ergänzt durch eine Ausbildung im Fachbereich „administration et gestion d’entreprises“ im Schuljahr 1961-62. Im Jahre 1962 führte sein beruflicher Weg ihn in die vormalige Kolonie Belgisch-Kongo, kurz zuvor in die Unabhängigkeit entlassen. In Diensten von Cometra erwartete ihn in Symetain, unweit von Kalima in der vormaligen Provinz Maniema respektive Kivu im Osten des Landes, eine Tätigkeit in einem der bedeutendsten Zinngrubenunternehmen jener Zeit. Persönlich-familiäre Gründe bewegten ihn ein Jahrzehnt später zur Rückkehr nach Belgien, da im Kongo keine Sekundarschulausbildung in deutscher Sprache für die beiden Kinder der Familie Berger möglich war. Ostbelgien respektive Bütgenbach sollten aber lediglich eine Etappe bleiben, da Willy Berger im Spätherbst 1973 eine neue Tätigkeit bei Siemens in Brüssel antrat, in der Starkstrommontage der Zentrale in der Chaussée de Charleroi. Als dieser Unternehmenszweig von Brüssel-Hauptstadt selbst nach Vlaams Brabant verlegt wurde, wechselte Willy Berger 1982 gleichfalls nach Huizingen/Beersel. Im dortigen Industriezentrum war er zuständig für Schwachstrommontage, Wartung mit Schwerpunkt Energie, Installation und Kommunikationstechnik. Zwischenzeitlich, heißt: im Jahre 1986, war Willy Berger zum technischen Leiter in Huizingen aufgestiegen, mit der Verantwortung für damals etwa 900 Mitarbeiter. Eine Position, die er während zehn Jahren bis zu seiner Pensionierung 1996 innehatte.
> Das 1. Editorial unsere Website aus der Feder von Willy Berger
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