Peter Müller: Erst den Kundenkreis, dann die Produktpalette erweitern

„Oberstes Ziel bleibt, Menschen mit einer Behinderung eine Chance auf Arbeit zu geben" - Fragen an den neuen Vorsitzenden

Durch seine bisherige Tätigkeit im Verwaltungsrat war Peter Müller seit längerem bewusst, dass „die Beschützende Werkstätte von einem sehr guten Team geführt wird“. In unserer Gegend, so seine Erkenntnis, gebe es „sicher nur wenige Betriebe, die so beispielhaft geführt werden“. Was ihm seine Entscheidungsfindung schon „merklich erleichtert“ habe. 



Wo lagen und liegen letztlich Ihre Beweggründe, das Mandat als Vorsitzender bei dem Sozialbetrieb anzunehmen?

Es ist sicher reizvoll und ehrenvoll, wenn einem eine solche Funktion angetragen wird, gerade auch vom Vorgänger selbst. Da es zudem eine gemeinnützige Aufgabe in und für unsere Gegend ist, habe ich mich der Herausforderung letztlich gerne gestellt. Ich will ganz einfach tatkräftig mithelfen, dass Menschen mit einer Behinderung auch weiterhin bei uns in der Eifel ein Recht und eine Chance auf Arbeit haben. Denn gerade sie sind spürbar dankbar, freuen sich aufrichtig von Herzen, zur Arbeit kommen zu können.

Nennen Sie uns drei vorrangige Ziele, die Sie zu Beginn Ihrer Amtszeit anvisieren…

Um den Betrieb von Beschützenden Werkstätten allgemein besser kennen zu lernen, werde ich in der ersten Zeit möglichst viele andere Werkstätten dieser Art besuchen, um Anschauungsunterricht zu nehmen und mich mit den Verantwortlichen auszutauschen. Ferner müssen wir umgehend alles daran setzen, möglichst für unser aktuelles Angebot den Kundenkreis zu erweitern, um der allzu starken Abhängigkeit von Großkunden vorzubeugen. Nicht zuletzt will ich mit der Geschäftsführung und dem Verwaltungsrat aus-loten, wie die Beschützende Werkstätte selbst ihre momentane Produktpalette ausweiten kann.


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