|
|
„Die BW hat mir viel gegeben!“
Die Generalversammlung der BW verabschiedete ihren Chef - "Ehrenvorsitz" für Willy Berger - ...bleibt der BW im Vorstand erhalten

Elf Jahre ehrenamtlich im Dienst für Menschen mit einer Behinderung ist nicht gerade alltäglich. Wenn Willy Berger am 26. September 2008 in der BW als Vorsitzender des Verwaltungsrates verabschiedet wurde, will das nicht heißen, dass er seinen Einsatz für das Wohl der Werkstätte in Meyerode gänzlich einstellt. Er wird der Behinderteneinrichtung im Vorstand auch weiterhin erhalten bleiben.
Zur Feierstunde waren Kolleginnen und Kollegen der aktuellen Generalversammlung, die Geschäftsführung und einige alte "Mitkämpfer" der ersten Stunde eingeladen. Ferdi Kreins (Emmels) am Klavier, sorgte in professioneller gesanglicher Begleitung von Céline Karthäuser (Bellevaux) für den entsprechend würdigen musikalischen Rahmen.
Dem neuen Vorsitzenden Peter Müller war es vergönnt, dem Bütgenbacher ehemaligen Siemens-Manager und heutigem aktiven Pensionär auf Beschluss der Generalversammlung vom März dieses Jahres die Verleihung des Titels "Ehrenvorsitzender" mit Urkunde zu überreichen und sich im Namen der Beschützenden Werkstätte Meyerode mit einigen ganz persönlichen Geschenken zu bedanken.
Vorher hatte Geschäftsführer Alfons Faymonville die letzten elf Jahre (1997-2008) ausführlich Revue passieren lassen. Er wusste die gute Zusammenarbeit und die großen Verdienste um die gekonnte unternehmerische Führung des ausscheidenden Chefs zu würdigen.
Alexa Colling, kaufmännische Verantworliche der BW, leitete mit ihrem Vortrag auf "Rejländer Platt" den lustigen Teil des Abends ein. Sichtlich vergnügt durfte der „Bötgebecher Jong“ feststellen, dass er nach den vielen Jahren der Zusammenarbeit noch längst nicht den gesamten eigenartig klingenden Wortschatz der Our-und Ulftalregion am Dreiländereck beherrschte.
Viel der BW gegeben, steter Einsatz für eine gute „Zukunft“
Diese beiden Direktionsmitglieder der BW waren es, die sich zusammen mit Willy Berger in den letzten Jahren Tag für Tag um das Wohl der beschützenden Werkstätte kümmerten und deren Geschicke erfolgreich steuerten. Sie waren es auch, die sich bei Willy Berger für all das bedankten, was er der BW in den vielen Jahren zu Gute kommen ließ.
Der Ehrengast bemerkte in seiner Replik, dass die BW vor allen Dingen ihm selbst sehr viel gegeben hat. Ohne BW und das große Verständnis seiner Gattin für seinen sozialen Einsatz wäre er als Pensionär wohl eher "versauert". Der Kontakt mit den behinderten Menschen und den Verantwortlichen der Werkstätte hat seinen Alltag geprägt und sinnvoll gestaltet. „Keinen Tag in meiner elfjährigen „Karriere“ in der BW möchte ich missen. Dankbar blicke ich zurück und mit viel Zuversicht nach vorne in eine gute Zukunft .“
Werner Heck alias "Et Hühldöppe" aus Bütgenbach sorgte mit seinem Überraschungsauftritt für kräftige Lachsalven. Die anwesenden Gäste waren von dem mit vielen feinen Pointen gewürzten Vortrag und der sprachliche Vortagskunst des aktiven Karnevalisten mit dem Tränentuch vollauf begeistert.
Neben leckeren Imbiss-Einlagen ließen es sich die beiden vorher erwähnten „Profimusiker“ nicht nehmen, mit dem Amateur-Duo, dem neuen BW-Vorsitzenden Peter Müller (Saxophon) und der kaufmännischen Leiterin Alexa Colling (Euphonium) spontan einige Ständchen zu probieren. Erst mit einigen Zugaben wurden sie von der Bühne im neu erweiterten Speisesaal der BW entlassen.
> Bilder vom Festabend
Fotos: Erwin Kirsch
|
|
|